Die Oase Blog

Leben mit dem Vater


Worum geht es hier?

Über Jahre hinweg hat mir der Heilige Geist Wahrheiten über Gott und mich selber gezeigt, die alle einem Ziel dienen: Jesus und den Vater ganz persönlich zu kennen. Nicht bloß als Lehre, sondern als eine Person voller Liebe und Bestätigung. Einem Freund, der mir nah sein möchte und ich ihm. Diese erfahrbaren Wahrheiten gebe ich hier weiter, in der Erwartung, dass sie auch anderen Christen nützlich sein können. Die Seite „Ein Bild der Lehre“ fasst dabei grundlegende Erkenntnisse zusammen. Diese zuerst zu lesen, empfehle ich allen, die wie ich eine Herzensbeziehung zu Gott suchen. Denjenigen, die noch relativ neu im Glauben sind oder erst noch erfahren möchten, was es mit diesem Jesus überhaupt auf sich hat, seien die drei Grundlagenseiten zunächst ans Herz gelegt. Auf der Hauptseite mit den einzelnen Beiträgen möchte ich berichten, was der Heilige Geist mir für mich selbst und andere weiter gezeigt hat.

 


Drei Prophetien

Datum: Oktober 2026


 

Vor Kurzem hat Reinhard Hirtler prophetische Worte aus seinem Team veröffentlicht und gebeten, diese zu prüfen. Mich haben diese Prophetien sehr angesprochen. Es sollen wohl noch weitere Prophetien folgen, bislang hat Reinhard zunächst die ersten drei veröffentlicht:

1. " Ich sah in dem rollenden Tsunami das Laute Rufen des Vaters in Jesus zu jedem Menschen auf dieser Erde, sodass es auch jeder hören und darauf antworten konnte: "Komm in meine Arme, komm in meine Arme."”

2. "Ich habe abertausende Menschen gesehen, die zusammen mit dem Lamm sich an den Händen gehalten haben. Es waren unzählbare Menschen, die bildeten eine Linie, die über die ganze Erde reichte. Und als das Lamm den ersten Schritt tat, liefen wir alle gemeinsam eines Schrittes los. Dann hörte ich, dass jeder unserer Fußabdrücke seine Wünsche, seine Sehnsucht hinterlässt."

3. "Mir war, wie wenn sich plötzlich alles beschleunigt. Es wird kein Masterplan mehr benötigt. Es zählt nur noch völliges Vertrauen und Hingabe."

 

Ich möchte hier zu auf die einzelnen Prophetien näher eingehen, soweit sie Dinge berühren, die nun schon seit längerer Zeit auf meinem Herzen sind. Aus meiner Sicht handelt es sich um eine einzige Prophetie, die lediglich in drei Schwerpunkte gegliedert ist, die zusammen ein Bild dessen ergeben, was der Heilige Geist gerade anstößt:

 

1. Wir leben in einer Zeit, in der der Herr seine Gemeinde in eine intime Herzensbeziehung mit sich selbst ruft. Dies entspricht neben dem Wunsch Jesu in Johannes 17 (auf den ich noch eingehen werde) auch dem Gebet des Apostels Paulus in Epheser 1,17 ”dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst.” Und diese Erkenntnis bedeutet im biblischen Sinn kein bloßes Verstandeserkennen, sondern eine sehr intime Beziehung zwischen zwei Personen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die “Tsunamis” dieser Tage, Krisen, die uns aus unserer Trägheit aufwecken, Anlass genug sind, um in Jesu Arme zu fliehen.

 

2. Die Linie der Abertausenden an den Händen des Lammes vervollständigt die erste Prophetie und berührt mit ihr zusammen den Kern des Evangeliums, wie ihn Jesus in Johannes 17 dargestellt hat:

Joh.17,20 ”Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind 23 – ich in ihnen und du in mir –, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.”

Das bedeutet: Jesus und der Vater sind eins, durch Glauben sind auch wir eins in ihnen, dadurch werden die Kinder Gottes auch untereinander eins, damit die Welt daran (an seiner Gemeinde) den Herrn Jesus erkennen kann. Jesus soll durch unser Einssein mit ihm und durch die Einheit der Gemeinde der Welt sichtbar gemacht werden. Dies ist eine wunderbare Verheißung und gleichzeitig Wunsch und Sehnsucht unseres Herrn (symbolisiert durch die Fußabdrücke).

 

3. Die dritte Prophetie scheint hier nicht recht zu passen. Sie spricht jedoch eines der größten Hindernisse an, um Jesus wirklich sichtbar werden zu lassen: unsere “Masterpläne”, die eigentlich keine Masterpläne sind, da sie keine Pläne unseres Meisters sind. Vielmehr erheben sich innerhalb der Gemeinde Menschen zu Mastern, die uns in menschliche Strategien führen wollen, um das Reich Gottes auf Erden auszubreiten. Dies wird durch diverse Ministries, Events und Evangelisationsstrategien versucht, die oft sogar quantitativ erfolgreich aussehen, deren Ergebnisqualität jedoch weit hinter dem zurückbleibt, was der Herr uns geschenkt hat. An diese Stelle möchte der Herr nun das setzen, was die beiden ersten Prophetien beschreiben. Er möchte persönlich in uns und durch uns sichtbar werden. Und wenn das jetzt beschleunigt werden soll, ist das wirklich phantastisch.

 

Der Herr gibt allerdings solche Propohetien nicht bloß, damit wir uns an ihnen ergötzen. Es ist zugleich wunderbare Vision und Aufforderung zur Mitarbeit. Wir können uns deshalb selbst nach einer tieferen Herzensbeziehung mit Gott austrecken. Wir können für die Gemeinde beten, dass möglichst viele Geschwister sich in dieser herausfordernden Zeit bewegen lassen. Wir können für diejenigen beten, die in menschlichen Anstrengungen feststecken und den Herrn nicht wirklich erkannt haben.

So schließe ich wiedermal mit den Worten des Propheten Hosea in

Hosea 1,1 ”Kommt und lasst uns zum HERRN umkehren! ... 3 So lasst uns ihn erkennen, ja,lasst uns nachjagen der Erkenntnis des HERRN!”

 

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