Die Oase Blog

Leben mit dem Vater

Du bist angenommen

Datum: 02.05.2026

Während ich heute betete legte mir der Heilige Geist diese Gedanken in mein Herz, die ich für uns alle inständig bete:

Wenn wir wirklich von Herzen erkennen, wie sehr wir von Gott vollständig angenommen und geliebt sind, haben wir keine Mühe mehr mit dem ersten Gebot - Gott zu lieben und den Nächsten. Es geht nicht mehr darum, zu lernen, wie man als Christ zu leben hat oder gute Werke für Ihn zu tun, sondern wir sehen mehr und mehr, dass Er uns alles zum Leben geschenkt hat, einschließlich den Willen und die Fähigkeit, uns Ihm ganz hinzugeben (2.Petrus 1,3). Er hat uns in Jesus vollkommen gemacht (Hebr. 10,14), er macht uns auch niemals irgendwelche Vorwürfe (Jak. 1,5). In dieser Erkenntnis werden wir uns in Ihn verlieben und gehen selbstverständlich und von Herzen auf Seinen Wegen. Unser Gehorsam darf keine Pflichtübung mehr sein. Wenn wir uns nicht von Ihm erfüllen lassen, sind alle schönen Werke vielleicht für andere gut, für uns selbst aber vollkommen nutzlos.


„Heute geraten viele Christen schnell ins Schwärmen, wenn sie von einer ausgefallenen neuen ‚Methode‘ oder einem neuen ‚Plan‘ hören, mit dem das Werk Gottes vorangebracht werden soll. Gott dagegen liegt vielmehr der Mensch am Herzen als die Methode.“ (Frank Viola).

 

 

Eins mit Gott

Datum: 06.05.2026

Was ich in dem Artikel „Ein Bild der Lehre“ schon angesprochen hatte, hat mir der Herr heute erneut in Erinnerung gebracht, weil wir uns dieser Wahrheit so wenig bewusst sind: Wir sind ständig eins mit Gott. Er ist nicht bloß neben, über uns, um uns herum, sondern in uns und wir in Ihm. Der dreieinige Gott ist nicht ein Gegenüber, sondern Er ist Gemeinschaft. Und die Gemeinschaft zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist hat Er durch Jesus zu uns gebracht, dass wir Gemeinschaft haben in Ihm und untereinander. Gemäß Gottes Wort sind wir als Gottes Kinder in Christus Jesus, in Sein Reich versetzt und in Jesus auch eins mit dem Vater. Der heilige Geist wohnt in uns. Und dieses Einssein mit Gott können wir uns immer wieder bewusst machen, um es auch zu erleben. Deshalb heißt es auch: „Auf allen deine Wegen erkenne nur Ihn, ...“ (Spr, 3,6). Und dieses Erkennen meint immer eine intime Gemeinschaft, in der wir beständig leben können.

 

Erkenne deinen Status Quo

Datum: 08.05.2026

Ich bin überzeugt, dass der Herr dabei ist, seine Gemeinde in der ursprünglichen Form wiederherzustellen. In letzter Zeit treffe ich auf eine Reihe von Christen, die keiner traditionellen Gemeinde mehr angehören. Sie kommen aber nicht oder nur bedingt mal zusammen. Denn jeder ist auf seinem Kurs - entsprechend seinen Vorstellungen, seiner favorisierten Lehrmeinung - unterwegs. Oder man sieht sich im Rahmen von (meist evangelistischen) größeren Veranstaltungen, ohne dass daraus eine verbindliche Gemeinschaft ensteht. Im Gebet komme ich daher immer wieder zu der Frage: Wo sind diejenigen, die Hunger haben nach Gott? Der selbst solche sucht, die ihre eigenen Wege, Aktivitäten und Vorstellungen ans Kreuz bringen und jetzt vorrangig Ihn suchen und andere, die auf Seinem Weg der Gemeinschaft sind. Die gibt es bereits. Wo? Für die übrigen bete ich um Überführung durch den Heiligen Geist. Dass wir alle erkennen, wie arm und bloß wir sind, wenn wir Gott nicht wirklich kennen. Lasst uns unseren derzeitigen Status Quo erkennen, aus dem der Hunger nach inniger Gemeinschaft mit dem lebendigen, anwesenden, treuen, liebenden, barmherzigen Gott entsteht!