Die Oase Blog

Leben im Neuen Bund

Volker Schmidt

 Volker Schmidt

  Autor von „Die Oase Blog"

Mein Weg

Nach meinem Studium der Pädagogik mit Zusatzausbildung in Psychotherapie war ich zunächst als Psychotherapeut und später auch als Suchttherapeut in Fachkliniken beschäftigt.

Seit 1987 bin ich Christ und in einer Berliner Gemeinde, die mir ein solides Fundament im Wort Gottes vermittelt hat, sowie nach sechs Monaten Bibelschule habe ich eine Weile als Seelsorger gearbeitet – und doch fehlte lange etwas Entscheidendes.

Nach Jahrzehnten als wiedergeborener geistgetaufter Christ habe ich schließlich rückblickend erkannt: Ich kannte Gott als Vater, Jesus Christus und den Heiligen Geist irgendwie – aber nicht wirklich persönlich. Nicht so, dass ich ein erfülltes Leben daraus hätte schöpfen können.

Der Wendepunkt

Vor einigen Jahren wurde mir dann bewusst: So kann ich nicht leben. Eine latente Unzufriedenheit wurde für mich – ähnlich wie für Hiob – zur Sprache Gottes. Er öffnet unsere Ohren auf vielfältige Weise: durch Träume, Warnungen, Schmerzen und psychische Not.

Hiob 33,14–22

Mir wurde bewusst, dass ich keine wirkliche Gemeinschaft mit Gott hatte – dass Er für mich weit weg war, oder ich von Ihm. Mir wurde klar: Ich musste Jesus Christus wirklich persönlich und ganz nah erfahren.

Worum es in diesem Blog geht

Viele Christen kennen das: Am Tag, als sie Jesus annahmen, fanden sie großen Frieden. Doch dieser Friede wich oft schnell den Erwartungen, dem Kämpfen gegen Sünde und dem Erfüllen christlicher Pflichten. Aus Befreiten wurden Getriebene – Menschen, die eine intime Gemeinschaft mit einem liebenden, annehmenden Vater nie wirklich erlebt haben.

Das Wort aus 1. Johannes 2,14 – „Ich habe euch geschrieben, Kinder, weil ihr den Vater erkannt habt" – bleibt für viele Theorie. Dabei meint Erkennen in der Bibel stets eine intime Beziehung von Herz zu Herz.

In diesem Blog möchte ich teilen, was mir selbst geholfen hat: Wie wir aus diesem Leistungskäfig herausfinden – und die Gerechtigkeit, die uns in Christus geschenkt wurde, wirklich tief erfahren können. Für alle, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit (Matthäus 5,6).

An wen richten sich diese Beiträge?

  • Suchende Christen – die ahnen, dass mehr möglich ist, aber noch nicht wissen, wie.
  • Hungernde Glaubende – die tiefer in die Gerechtigkeit Christi eintauchen möchten.
  • Getriebene – die im Glauben mehr leisten als leben und einen anderen Weg suchen.
  • Neugierige – die sich fragen, was gelebter Glaube im Alltag wirklich bedeutet.